Bei einer Lackkorrektur wird der Klarlack mit Poliermaschine, Pad und Schleifpolitur kontrolliert bearbeitet, um Defekte wie Swirls, Waschkratzer, Wasserflecken oder leichte Ätzspuren einzuebnen. Je nach Zustand kommen ein- oder mehrstufige Verfahren zum Einsatz.
Vor der Korrektur stehen immer Analyse und Vorbereitung: Lackreinigung, Dekontamination und die Messung beziehungsweise Sichtprüfung unter Kontrolllicht. Erst dann wird entschieden, welche Politurstufe nötig ist und welches Ergebnis realistisch erreichbar bleibt.
Wichtig zu wissen: Jede Korrektur trägt minimal Klarlack ab. Ein seriöser Aufbereiter poliert daher so viel wie nötig und so wenig wie möglich — und schützt das Ergebnis anschließend mit Versiegelung oder Keramikbeschichtung.

