Ein Schichtdickenmessgerät misst zerstörungsfrei, wie viel Lack auf dem Blech liegt — üblich sind je nach Hersteller 100 bis 180 Mikrometer Gesamtaufbau. Auffällig hohe Werte deuten auf Nachlackierungen oder Spachtelstellen hin, sehr niedrige Werte auf bereits stark polierte Bereiche.
Für die Lackkorrektur ist die Messung doppelt wertvoll: Sie zeigt, wo genügend Reserve für eine Politur vorhanden ist, und schützt davor, an dünnen Stellen zu viel Klarlack abzutragen.
Auch beim Gebrauchtwagenkauf liefert die Messung wichtige Hinweise auf reparierte Unfallschäden — ein Grund, warum professionelle Aufbereiter vor größeren Korrekturen grundsätzlich messen oder zumindest kritische Zonen prüfen.

